Fragen

Fragen über Fragen. Wir suchen mit Ihnen nach Antworten!

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Segen. Servicestelle

Wir helfen weiter

Evangelische Kirche ist eine eigene Welt. Begriffe, Gepflogenheiten oder Abläufe erklären sich nicht von selbst. Sie suchen Unterstützung? Wir helfen gerne weiter.

Die häufigsten Fragen haben wir auf dieser Seite schon einmal für Sie zusammengestellt.

FAQ zur Trauung

Das Team der Servicestelle begleitet Euch durch alle Fragen auf dem Weg zu eurer ganz persönlichen Trauung.

Es kann euch auch Traukirchen in eurer Nähe empfehlen und gegebenenfalls Pfarrer*innen und (Kirchen)Musiker*innen vermitteln. Das Team hat darüber hinaus auch weitere Ideen, wie ihr eure Trauung individuell vorbereiten könnt.

In der Region Nürnberg bieten wir dies als Trauagentur an. Um gut vermitteln zu können, brauchen wir konkrete Angaben.

Der Musikgeschmack der Brautpaare ist ganz unterschiedlich. Wir können euch Tipps geben zu Liedern, die gut zur Trauung und zu euch passen. Über das Gesangbuch hinaus gibt es einige moderne geistliche Lieder und die Umdichtung bekannter weltlicher Lieder (z.B. das Halleluja von Cohen). Wir beraten euch gerne, wie sich eure Wünsche mit den Möglichkeiten in eurer Hochzeitskirche verbinden lassen. Am besten ihr besprecht das schon frühzeitig mit der/m Pfarrer*in, denn nicht jede*r Musiker*in kann auch alles spielen.

In vielen Kirchengemeinden ist es üblich, dass ein*e Sänger*in mitgebracht werden kann. Die Orgel ist ein vielseitiges Instrument, sie passt sehr gut und kann eueren Ein- und Auszug aus der Kirche in der jeweiligen Stimmung gut begleiten. Sänger*innen aus Euerer Region finden sich zahlreich im Internet mit entsprechenden Einspielungen, so dass ihr Euch gut ein Bild machen könnt. Hier gibt es für jeden Geschmack die entsprechende Musik. Wir arbeiten auch mit einigen Musiker*innen zusammen, so dass wir euch auch da gegebenenfalls weiterhelfen können.

Das Halleluja von Cohen ist schon fast ein Klassiker für Trauungen. Das englische Original passt inhaltlich nicht zu einer christlichen Trauung. Wer die Melodie toll findet, muss auf das Lied nicht verzichten, es gibt sehr schöne Textvariationen, die wir euch schicken können.

Es stimmt, dass die Situation der Übergabe der Braut von ihrem Vater an den Bräutigam in vielen Hochzeitsszenen im Film vorkommt. Früher bedeutete das, dass die Braut gewissermaßen aus dem Besitz ihres Vaters in die Hände des Schwiegersohns gegeben wird. Ihr teilt dieses Verständnis von Ehe wohl kaum, sondern du hast als Braut ein besonders herzliches Verhältnis zu deinem Vater und auch dein Mann versteht sich super mit ihm. Gerne helfen wir euch, mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin vor Ort noch mal zu klären, was euer Wunsch hinter diesem kleinen Ritual ist. Wir hätten dann auch noch einen Tipp, was der Bräutigam machen kann, während alle Gäste „nur“ auf die Braut und den Brautvater schauen. Er sollte nicht einfach nur herumstehen.

Es kommt manchmal vor, dass man ziemlich schnell merkt: wir passen einfach nicht zusammen. Bitte sagt deshalb Eure Trauung nicht ab und ihr müsst auch nicht selbst einen andere*n Pfarrer*in suchen. Wir helfen euch dabei, jemanden zu finden, zu dem Ihr passt und der oder die zu Euch passt, ohne den zuständigen Kollegen zu verletzen.

Wir können Eueren Wunsch verstehen und viele Pfarrer*innen trauen auch in der location. Jede location liegt im Bereich einer Kirchengemeinde. Das Pfarramt dort und der/die Pfarrer*in sind zunächst einmal zuständig. Am besten, Ihr fragt dort direkt nach. Manchmal ist das für den/die Pfarrer*in terminlich schwierig, Ihr könnt euch aber auch an die Servicestelle mit dem Wunsch einer Trauung in der location wenden. Wir vermitteln in Absprache mit dem örtlichen Pfarramt eine*n Pfarrer*in.

Selbstverständlich kann auch ein*e Ihnen vertrautere/r Pfarrer*in die Trauung halten, wenn Sie sich bei ihm/r gut aufgehoben fühlen. Bitte äußern Sie diesen Wunsch schon frühzeitig an Ihrem Pfarramt.

Das verstehen wir, denn Kirchen sind ja nicht nur für Trauungen gebaut worden und jede/r mag eine andere Architektur. Der einen gefällt die alte Dorfkirche, der andere mag einen modernen gläsernen Kirchenraum. Nicht jede*m gefällt die Kirche, zu der er/sie gehört. Ihr seid mit Eurer Trauung nicht an die Kirche vor Ort gebunden. Ihr könnt auch anderswo heiraten. Die Servicestelle kann euch bei der Auswahl der Kirche, die für euch gut passt, weiterhelfen und berät euch, was zu tun ist.

Ja, das ist möglich. Ihr könnt auch im Freien evangelisch getraut werden. Vor allem im Sommer und bei Sonnenschein ist das bestimmt sehr schön. Wenn es regnet oder kalt ist, ist ein Kirchenraum von Vorteil. Daran solltet Ihr in der Vorbereitung der Trauung denken. Zuständig ist erst mal euer*e Pfarrer*in vor Ort. Die meisten KollegInnen gehen mit Euch an Euren Ort, wenn er nicht allzu weit entfernt ist. Ihr könnt euch aber auch gerne an die Servicestelle wenden. Wir vermitteln eine*n Pfarrer*in, der/die gerne im Freien traut und auch mal eine weitere Strecke für euch fahren kann.

FAQ zur Taufe

Die Servicestelle berät zu allen Fragen rund um das Thema Taufe. Vom Taufspruch bis zur Frage nach den Pat*innen, können Sie sich unkompliziert an uns wenden. Wir antworten Ihnen gerne.

Die Taufe ist nicht an die Kindheit gebunden. Gerade in der frühen Kirche wurden Erwachsene getauft. Dies kann heute auch für Sie zutreffen. In Ihrer Kindheit haben andere für Sie entschieden. Nun können Sie als Erwachsene*r selbst entscheiden und sich taufen lassen. Der/die Pfarrer*in gestaltet diesen Taufgottesdienst so, dass er gut zu Ihnen passt.

Lieder zur Taufe gibt es viele, auch außerhalb des Gesangbuchs. Das zeigt ein Blick ins Internet. Die Servicestelle kann helfen einzuschätzen, ob Ihr Liedwunsch auch umsetzbar ist. Viele Organist*nnen sind ehren- oder nebenamtlich tätig. Wenden Sie sich mit Ihren individuellen Liedwünschen an den/die Pfarrer*in vor Ort.

Der/die Pate*in unterstützt die Eltern bei der christlichen Erziehung. Zum Christsein gehört die Gemeinschaft der Kirche(ngemeinde). Er/sie übernimmt damit eine Vorbildfunktion. So wird es in der Taufe im Glaubensbekenntnis öffentlich bekannt. Deshalb sind Christsein und Kirchenmitgliedschaft eng miteinander verbunden. Dass auch Nicht-Christen christliche Werte vertreten können, ist damit unbestritten. Doch zum Christsein gehört eben mehr, nämlich die Mitgliedschaft in der Kirche. Deshalb ist sie Voraussetzung für das Patenamt.

In vielen Gemeinden gibt es unterschiedliche Angebote, eine Taufe zu feiern. Im Sonntagsgottesdienst, in Taufgottesdiensten, im Tauferinnerungsgottesdienst oder ganz individuell. Darum fragen Sie bitte in Ihrer Gemeinde nach den Möglichkeiten. Wenn sich dort nicht die passende Form findet, werden in der Region vielleicht auch Tauffeste veranstaltet. Die Servicestelle hilft Ihnen, das herauszufinden. Auch im Ablauf bemühen sich die taufenden Pfarrer*innen Rücksicht auf ihre besondere Familiensituation zu nehmen.

In vielen Regionen gibt es gute Erfahrungen mit einem Tauffest von mehreren Gemeinden gemeinsam im Freien an einem Fluss, einem See oder auch in einer größeren Kirche. Hier kommen die unterschiedlichsten Familien zusammen mit kleinen und größeren Kindern, Alleinerziehende und Großfamilien. Manchmal werden auch Jugendliche und Erwachsene dabei getauft. Oft wird bei einem Tauffest im Freien dann auch gemeinsam mit denen weitergefeiert, die das mögen. Sind Sie daran interessiert, kann Ihnen die Servicestelle auch das nächste Tauffest in Ihrer Nähe vermitteln.

Ja, das kommt vor und hat meist verschiedene Gründe. In einer Kirchengemeinde mit mehreren Pfarrer*innen ist es leichter möglich, sich eine*n Pfarrer*in auszusuchen, die/der zu Ihnen passt. Im Pfarramt kann man erfragen, wer wann tauft, falls dies nicht im Gemeindebrief veröffentlich ist. Anders ist es in einer Kirchengemeinde mit nur einer/m Pfarrer*in. Dann sollten Sie sich entscheiden, was Ihnen am wichtigsten ist. Wenn es die Kirche vor Ort ist, sollten Sie sich mit der/dem Pfarrer*in arrangieren oder ins Gespräch kommen über alternative Möglichkeiten, oder Sie wenden sich an die Servicestelle, wir können vermitteln.

Es kann auch ein*e Ihnen vertrautere/r Pfarrer*in die Taufe halten, wenn Sie den Wunsch danach haben. Bitte äußern Sie diesen Wunsch schon frühzeitig an Ihrem Pfarramt. Es muss hier organisatorisch einiges vorausgeplant werden.

Manche Menschen fühlen sich Gott in der Natur ganz besonders nahe. Daraus entsteht der Wunsch nach der Taufe an einer Quelle oder am See. Viele Pfarrer*innen sind dafür aufgeschlossen, auch an anderen Orten als in der Kirche zu taufen. Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihren Wunsch frühzeitig mit dem/r Pfarrer*in besprechen. Sollten Sie Unterstützung brauchen, melden Sie sich bitte bei der Servicestelle. Wir können hier – wenn nötig – vermitteln und mithelfen, dass es zu einer guten Lösung für Sie und die Taufe Ihres Kindes kommt.

FAQs zur Bestattung

Die Bestattung eines/r Verstorbenen kann aus seelsorgerlicher Verantwortung für die Angehörigen durchaus angemessen sein. Wir verstehen Ihren Wunsch nach der christlichen Bestattung Ihrer Frau.

Allerdings wollen wir als Kirche auch ernstnehmen, was ein Kirchenaustritt bedeutet. Der/die Ausgetretene hat diesen Schritt in der Regel ganz bewusst vollzogen und damit signalisiert, auch nicht kirchlich bestattet werden zu wollen.

Sie können mit Ihrem Wunsch bei der Kirchengemeinde vor Ort direkt nachfragen. Sie haben auch die Möglichkeit, sich damit an die Servicestelle zu wenden.

Bei einer Live-Begleitung müssen Sie das mit der/m Pfarrer*in besprechen. Das Bestattungsinstitut muss es dann auch noch mit den Musiker*innen vor Ort abklären, Manche Bestatter*innen können auch Musikensembles organisieren. Klären Sie die Kosten dafür. Bestimmte Musikstücke gehen über das übliche Repertoire hinaus, das mit den MusikerInnen auf den Friedhöfen abgesprochen ist. Daneben helfen technische Möglichkeiten weiter. Sprechen Sie Ihre Wünsche mit dem/r Pfarrer*in und dem Bestattungsinstitut ab. Gemeinsames Singen kann gerade in der Trauer auch tragen. Wir halten deshalb auch gerne an bekanntem Liedgut fest.

Im Trauerfall ist es gut, von vertrauten Menschen umgeben zu sein. Selbstverständlich kann auch ein*e Ihnen vertrautere/r Pfarrer*in die Trauerfeier halten, wenn es Ihnen leichter fällt, sich gegenüber einer/m bekannten Seelsorger*in zu öffnen. Bitte äußern Sie diesen Wunsch schon frühzeitig an Ihrem Pfarramt.

Aus seelsorgerlichen Gründen können auch Verstorbene anderer Religionen nach evangelischem Ritual bestattet werden, wenn das den evangelischen Angehörigen wichtig ist. Viele Pfarrer*innen sind dafür aufgeschlossen. Sollten Sie auf Widerstände stoßen, können Sie sich gerne auch an die Servicestelle wenden.

Je nach Entfernung kommt Ihr Ortspfarrer u.U. bei diesem Wunsch schon in zeitliche Not. Deshalb vermitteln die Betreiber des Friedwalds oder Bestattungsinstitute dann eine/n Pfarrer*in vor Ort.

Das enge Verhältnis zum Hund ist manchen Angehörigen auch bei der Bestattung wichtig. Viele Friedhöfe gestatten das Mitbringen von Hunden grundsätzlich allerdings nicht. In privaten Trauerhallen ist das schon eher möglich. Fragen Sie dort nach. Vielleicht kann auch schon die Erwähnung des besonderen Verhältnisses eine Lösung sein. Bitte denken Sie auch daran, dass sich jemand dann um den Hund kümmern muss, wenn Sie selbst es nicht sein können. 

Der Kirchenvorstand einer jeden Kirchengemeinde stellt die Gebühren für Trauungen auf. Es kann daher sehr unterschiedliche Beträge geben. Sie ergeben sich aus den Kosten für Mesner*in, Musiker*in, Mitarbeiter*in im Pfarramt. Der/die Pfarrer*in ist inklusive.

Dies ist in vielen Kirchengemeinden möglich. Gut ist es, dies mit dem Pfarramt zu klären, wie es in der Kirche vor Ort geregelt ist.

Im Traugespräch spielt neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch der Ablauf der Trauung eine große Rolle. Gut ist es, wenn Sie sich bereits einen Bibelspruch als Trauspruch ausgesucht haben und sich Gedanken zur Musik gemacht haben. Dies muss aber nicht schon vorher geschehen. Durch das Traugespräch können auch neue Gedanken entstehen.

Ansprechpartner für Segen.bayern-evangelisch.de

Karsten Schaller

Karsten Schaller

Servicestelle Südbayern
Nußbaumstraße 1
80336 München

Tel.: 089 / 54 88 26 63
E-Mail Webseite

Oliver Schürrle

Oliver Schürrle

Servicestelle Nordbayern
Burgstraße 1-3
90403 Nürnberg

Tel.: 0911/214 2349
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